Spielen

Überblick

Warum spielen wir?
Spielen ist uns angeboren. Egal ob draußen oder drinnen, allein oder gemeinsam, digital oder analog – mit Spielen verbinden wir Spaß, unverbindliches Ausprobieren, Wettkampf und Herausforderung.
Beim Profilkurs SPIELEN wenden wir uns ganz unterschiedlichen Kategorien von Spielen zu: Brettspiele, Kartenspiele, Würfelspiele, Legespiele, Escaperoom-Spiele, Kooperative Spiele, Geschicklichkeitsspiele, Denkspiele, Konzentrationsspiele uvm.
Ziel des Kurses ist es, möglichst viele unterschiedliche Spiele zu erproben und gemeinsam zu bewerten. Eigene Vorschläge für Spiele sind dabei ausdrücklich erwünscht.
Dabei soll natürlich der Spaß im Mittelpunkt stehen.
Folgende Voraussetzungen solltest du aber mitbringen:

1. Du hast Lust, neue Spiele aber auch Spieleklassiker zu spielen.
2. Du bist bereit, ein Spiel auch dann zuende zu spielen, wenn es dir nicht so viel Spaß macht.
3. Du kannst auch verlieren bzw. bist du bereit mit Sieg und Niederlage wie ein Profi umzugehen 😉.

Fachliche Verankerung:

Die dem Profilfach zugrundeliegenden Fächer sind Sport und Lebenskunde-Ethik-Religion. Das Spielverhalten der Mit- und Gegenspieler zu erkennen und für den weitern Spielverlauf zu nutzen, gemeinsam kriterienorientierte Spielideen und Regeln zu erarbeiten bzw. zu akzeptieren sowie regelgerecht zu spielen und das Geschehene zu reflektieren sind Kernelemente des Themenfelds „Spielen (im Sportunterricht)“. Als sinnvolle Ergänzung werden die Fachbezogenen Kompetenzen des Ethikunterrichts: „Wahrnehmen und deuten“, „Perspektiven einnehmen“, „Sich im Dialog verständigen“ und „Argumentieren und urteilen“ zur vertiefenden Reflektion herangezogen.

Verortung im Jahrgang:

An der Schule am Schloss wird im Sportunterricht der Jahrgangsstufe 7 das Thema „kleine Spiele entwickeln und spielen“ explizit behandelt. Das o.g. Profilfach dient zur weiteren Auseinandersetzung und ermöglicht den inhaltlichen Zugang über einen vollkommen anderen Ansatz, wodurch die kognitive Vernetzung unterstützt wird.

Bezug zum Schulprogramm und Leitbild:

Spielen ist das echte Leben im Kleinen: Hier können durch die Vielzahl an verschiedenen Spielen die individuellen Interessen der Lernenden berücksichtigt werden, aber auch gewaltfreie Auseinandersetzungen erprobt werden. Ebenso werden bei kooperativen Spielen die Teamfähigkeit und ein tolerantes und wertschätzendes Miteinander gefördert. Bei der Bewertung von Spielen bleiben wir nicht bei der Kategorie „Spaßfaktor“ stehen, sondern lernen differenziertere Kategorien anzuwenden. Und letztlich werden beim Spielen ständig eine Vielzahl an Fähigkeiten und Fertigkeiten geübt, die für alle Unterrichtsfächer, aber auch für die Persönlichkeitsentwicklung relevant sind: Logisches Denken, Problemlösestrategien, Mnemotechniken, Konzentrationsfähigkeit, Lesekompetenz, Teamfähigkeit und Frustrationstoleranz.

Konkretisierung der Sequenzplanung: