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Schule am Schloss Potsdam 
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Fachbereich Mathematik

„Die Natur ist in der Sprache der Mathematik geschrieben.“ Galileo Galilei hat das bereits gesagt und dennoch ist die Mathematik eines der Fächer, welches oft sehr unterschiedliche Gefühle hervorhebt. Die Mathematik steht im Kanon der Fächer ein wenig abseits, ist sie doch keine Sprache oder Geisteswissenschaft. Als Naturwissenschaft wird sie jedoch auch nicht bezeichnet. Mathematik ist notwendig um physikalische oder chemische Vorgänge genauer beschreiben zu können. Im Unterricht soll das Verständnis für die Schönheit der Mathematik und der mathematischen Sprache geweckt werden, welches durch spielerische Ansätze gelingen soll.

Mathematik ist in vielen Berufen nicht wegzudenken. Fast jeder muss im Laufe seines Lebens mit Zahlen, Daten und Diagrammen umgehen. Auch die Funktionen sind gerade in der Wirtschaft sehr wichtig, weswegen die Schulmathematik so einen hohen Stellenwert einnimmt.


 

Themenfelder und Inhalte

 

Die einzelnen Themen und die dazugehörigen Inhalte werden aus fünf verbindlichen inhaltsbezogenen mathematischen Kompetenzen (Leitideen) abgeleitet. Diese werden in den verschiedenen Jahrgängen nach dem Spiralprinzip immer weiter vertieft.

 

Zahlen und Operationen

Die Schülerinnen und Schüler entwickeln, ausgehend von den natürlichen Zahlen, tragfähige Vorstellungen zu Zahlen, Operationen und Strategien in verschiedenen Zahlenbereichen, die sie z. B. durch den Wechsel zwischen verschiedenen Darstellungsformen nachweisen.

 

Sie erfassen und nutzen Beziehungen zwischen Rechenoperationen, entwickeln Rechenstrategien und nutzen diese zum Rechnen, auch in Kontexten.

 

Größen und Messen

Die Schülerinnen und Schüler entwickeln im handelnden Umgang tragfähige Größenvorstellungen. Größen werden gemessen, geschätzt und verglichen. Dabei verinnerlichen die  Lernenden die Grundidee des Messens und verstehen den Aufbau von Skalierungen. Sie operieren kontextbezogen mit Maßen und Einheiten insbesondere anhand von Größen, die im täglichen Leben eine Rolle spielen.

 

In geometrischen Sachverhalten werden Längen, Flächeninhalte, Volumina und Winkelgrößen bestimmt und berechnet.

 

Raum und Form

Die Schülerinnen und Schüler orientieren sich im Raum und in der Ebene. Dabei sammeln sie Erfahrungen zu Eigenschaften von geometrischen Objekten, Prozessen und Beziehungen. Sie erfassen zeichnerische Darstellungen und entwickeln ihre eigenen zeichnerischen Fähigkeiten. Ebene Figuren und Körper werden analysiert, klassifiziert und durch Skizzen, Konstruktionen, Netze, Schrägbilder oder Modelle dargestellt. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler auch die Fähigkeit entwickeln, sich geometrische Objekte vorzustellen und mit ihnen in der Vorstellung zu operieren.

 

Durch die Darstellung geometrischer Situationen mithilfe von Koordinaten werden geometrische Probleme der analytischen Bearbeitung zugänglich.

 

Eigenschaften und Beziehungen geometrischer Objekte werden beschrieben und Gesetzmäßigkeiten begründet, um sie in Sachzusammenhängen zu nutzen.

 

Gleichungen und Funktionen

Variablen, Terme und Gleichungen werden strukturell zur Beschreibung von inner- und außermathematischen Situationen verwendet. Ausgehend von den Rechengesetzen für Zahlen entwickeln die Schülerinnen und Schüler ein Verständnis für das Operieren mit

Variablen.

 

Bereits in der Primarstufe nutzen und verstehen die Schülerinnen und Schüler strukturierte Darstellungen. Sie erkennen und beschreiben Gesetzmäßigkeiten in geometrischen bzw. arithmetischen Mustern und gehen dazu über, in Sachsituationen funktionale  Zusammenhänge zur Beschreibung und Problemlösung zu nutzen.

 

Funktionen sind ein zentrales Mittel zur mathematischen Beschreibung quantitativer Zusammenhänge. Mit ihnen lassen sich Phänomene der Abhängigkeit und der Veränderung erfassen und analysieren. Damit sind Funktionen zur Bearbeitung einer Vielzahl von

Realsituationen aus Natur, Wissenschaft und Gesellschaft als Modelle geeignet.

 

Das Arbeiten mit Funktionen ist gekennzeichnet durch den Wechsel zwischen verschiedenen Darstellungsformen.

 

Daten und Zufall

Die Schülerinnen und Schüler sammeln und dokumentieren Daten, stellen sie grafisch dar, fassen sie mithilfe statistischer Kennwerte numerisch zusammen, beschreiben und interpretieren sie.

 

Ausgehend von Wahrscheinlichkeitsschätzungen und experimentellen Untersuchungen werden Zufallserscheinungen in alltäglichen Situationen beschrieben. Auf der Basis von kombinatorischen Überlegungen sowie durch Verfahren und Begriffe der Wahrscheinlichkeitsrechnung können Zufallserscheinungen verstanden sowie qualitativ und quantitativ erfasst werden. Auf diese Weise gelangen die Lernenden zu fundierten und kontrollierten Urteilen in realen Entscheidungssituationen und entwickeln ein grundlegendes Verständnis für Simulationen und Prognosen.

Übersicht

Sekundarstufe I

Jahrgang 7-10: Mathematik wird fortlaufend mit 4 Wochenstunden unterrichtet.

Ab Jahrgang 8: Unterricht in Grund- und Erweiterungskursen

Jahrgang 8: Alle Schüler nehmen an den Orientierungsarbeiten und VERA 8 teil.

Jahrgang 10: Am Ende der 10. Klasse absolvieren alle Schüler eine schriftliche Prüfung.

Sekundarstufe II

Jahrgang 11 - 13: Mathematik wird als Grund- oder als Leistungskurs fortgeführt. Eine Abiturprüfung ist sowohl mündlich als auch schriftlich möglich.

Sonstiges

Die Schüler der 7. bis 13. Klassen können am Känguruwettbewerb und der Mathematikolympiade des Landes Brandenburg teilnehmen.

Unterrichtende Lehrkräfte:

Frau Kecke (Fachbereichsleitung)