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Schule am Schloss Potsdam 
Esplanade 5
14469 Potsdam

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© 2018 Landeshauptstadt Potsdam Fachbereich 21 Bildung und Sport

Fachbereich Sport

Sport ist viel mehr als sich körperlich zu messen, zu schwitzen und vielleicht auch den „inneren Schweinehund“ zu überwinden. Sport hat viele positive Funktionen und trägt zur Entfaltung der individuellen Persönlichkeit bei, denn Sport vermittelt wichtige Werte in unserer Gesellschaft.

Sport verbindet Generationen, Kulturen und fördert Gemeinsamkeit.

Sport spornt an, fördert die Kommunikation, Solidarität und Begeisterung für eine gemeinsame Sache. Sport ist Kultur. Sport fördert die Gesundheit.

In unserem Sportunterricht sollen diese positiven Funktionen des Sporttreibens im alltägliches Unterrichtsgeschehen besondere Beachtung finden.

Der Fachbereich Sport freut sich auf faire und fröhliche sportliche Aktivitäten im Sportunterricht und auch in den Teamstunden, sowie bei sonstigen Sportveranstaltungen.

 

Die folgenden Themen und Bewegungsfelder sind verbindliche Inhalte im Sportunterricht.

 

Bewegungsfeld: Spiele (Kleine Spiele)

Es werden vielfältige Spielformen erlernt, erprobt, verändert und auch eigenständig in Gruppen entwickelt. Dabei steht das Motto „Fair Play“ an übergeordneter Stelle im Sportunterricht. Die Schüler/innen machen vielfältige Körpererfahrungen (körperlose und körperbetonte Kleinspielformen), können ihre Leistungen in kleinen Turnieren und Gruppenwettkämpfen messen und lernen kooperatives Verhalten durch gemeinsame Aufgabenbewältigungen und Problemlösen.

 

Bewegungsfeld: Schwimmen-Kompaktausbildung (Bewegen im Wasser)

Gerade im wasserreichen Stadtgebiet Potsdam bedeutet sicheres Schwimmen Lebensqualität. Das haben wir uns zur Aufgabe in der 7. Jahrgangsstufe gemacht und absolvieren im Sport – und Bildungszentrum Lindow eine Kompaktausbildung im Schwimmen. Das Hauptziel ist die Wasserbewältigung. Unter anderem dient der Schwimmunterricht der Entwicklung der Grundfertigkeiten (Tauchen, Gleiten, Schweben, richtiges und bewusstes Atmen, Springen ins Wasser, Wasserwiderstand spüren) und dem Erlernen bzw. Umlernen der Schwimmtechniken Brust- und Kraulschwimmen.

Des Weiteren werden Grundkenntnisse über das Verhalten im und am Wasser vermittelt, sodass Schwimmen in Zukunft unsere/n Schüler/innen in ihrer Freizeit hoffentlich Freude bringt und sie die Gefahren ihrer Freizeitgestaltungen richtig einschätzen können.

 

Bewegungsfeld: Volleyball (Sportspiele)

Volleyball ist ein beliebter Freizeitsport, in dem das Verletzungsrisiko relativ gering einzuschätzen ist.

Unterrichtsziel ist das Erlernen und Festigen der grundlegenden Techniken „pritschen“ und „baggern“ und letztendlich das Erlangen der Spielfähigkeit. Zunächst wird auf dem Kleinfeld 3:3 und spätestens im Jahrgang 10 im 6:6 gespielt.

Folgende Funktionen des Sports sind dem Bewegungsfeld Volleyball zuzuordnen und finden in unserer Unterrichtsplanung besondere Beachtung.

  • Leistung (Turnierformen)

  • Körpererfahrung (Bewegungserfahrungen im Spiel mit Gegnern und im Team)

  • Wagnis (eigene Fähigkeiten realistisch einschätzen und taktische Entscheidungen treffen)

  • Gesundheit (Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln)

  • Kooperieren und sich verständigen

  • Sinneswahrnehmung verbessern, Bewegungserlebnis und Körpererfahrung erweitern

 

Bewegungsfeld: Basketball (Sportspiele)

Basketball ist eine beliebte und koordinativ besonders anspruchsvolle Sportart. Den Ball in den Basketballkorb zu „jonglieren“ zaubert vielen Jugendlichen ein Lächeln ins Gesicht. Basketball ist daher besonders geeignet um im Bereich der Koordination die räumliche Orientierungsfähigkeit, sowie Reaktions- und kinästhetische Differenzierungsfähigkeit zu schulen.

Konditionell verlangt das Basketballspiel auch einiges und dient damit der Förderung der Gesundheit, da die Schnelligkeitsausdauer im Spiel trainiert wird.

Gespielt wird zunächst mit vereinfachten Spielregeln und in kleinen Teamgrößen (3:3 und 4:4). Später, spätestens im 10 Jahrgang, wird dann regelgerecht und mit 5 Teammitgliedern gespielt.

Unser Sportunterricht im Bereich Basketball soll somit besonders Möglichkeiten schaffen, um Körpererfahrung (Bewegungserfahrungen im Spiel mit Gegnern) zu machen, Wagnis zu erleben (eigene Fähigkeiten realistisch einschätzen und taktische Entscheidungen treffen) und um das Kooperieren und sich Verständigen im Klassenverband zu stärken.

 

Bewegungsfeld: Laufen, Springen, Werfen/Stoßen

Die vielfältigen Disziplinen im Bereich der Leichtathletik bieten vielfältige Möglichkeiten individuelle Stärken kennenzulernen und diese noch zu verbessern. Laufen, Springen und Werfen sind Bewegungsformen, die in der Freizeit, ohne organisatorischen Aufwand, möglich sind. Im Bewegungsfeld: Laufen, Springen, Werfen/Stoßen werden Bewegungserfahrungen der Schüler/innen aus ihrer Freizeit mit in das Unterrichtsgeschehen eingebunden. In diesem Bewegungsfeld wird ein Beitrag geleistet die Schüler/innen zum Sporttreiben in der Freizeit anzuregen.

Besonders soll auf die Funktion der Körpererfahrung (Bewegungserlebnis) und auf die Gesundheit (Zusammenhang von sportlicher Aktivität und einem gesundheitsbewussten Leben, Ausdauerleistungen zur Gesunderhaltung des Herz-Kreislauf-Systems) aufmerksam gemacht werden.

Zeitweise wird das selbstständiges Üben in Gruppen mit wechselseitiger Übernahme von Aufgaben eine besondere Herausforderung für die Schüler/innen sein.

 

Bewegungsfeld: Fitness

In unserer Gesellschaft ist der Fitnesstrend derzeit fast unaufhaltsam. Immer mehr neue Fitnessstudios werden eröffnet. Durch soziale Netzwerke und Medien werden immer wieder neue Trendsportarten bekannt. Das ist eine Welt, in der unsere Schüler/innen aufwachsen. Unser Sportunterricht soll etwas Licht in diesen „Fitness-Dschungel“ bringen und Schüler/innen für eine realistische Betrachtungsweise (Aufwand, Nutzen, Alternativen) verschiedenster Fitnesssportarten sensibilisieren. Es werden einige Fitnesssportarten erprobt und teilweise von Schüler/innen vorgestellt.

Dabei stehen die folgenden Kompetenzbereiche hier im Fokus unserer Unterrichtsgestaltung.

  • Kooperieren und sich verständigen (selbstständiges Üben in Gruppen mit wechselseitiger Übernahme von Aufgaben)

  • Wagnis (Eigene Leistungen einschätzen und in Abwägung der eigenen Fähigkeiten etwas wagen)

 

Bewegungsfeld: Tanz- klassisch und modern (Bewegungsfolgen gestalten und darstellen)

Tanz ist Lebensfreude und hat gesellschaftlich oft einen bedeutenden Wert.

Nicht umsonst erfahren derzeit Tanzkurse für Standarttänze enormen Zulauf. Jugendliche üben für den Abschlussschulball oder andere Veranstaltungen, wo es von Vorteil ist, wenn z.B. der Wiener Walzer-Tanz beherrscht wird.

Im Sportunterricht werden klassische und moderne Tänze erprobt und teilweise von Schüler/innen selbst vermittelt. Paarweise stellen die Schüler/innen einen selbstgewählten Tanz vor, demonstrieren diesen und üben in methodisch zielführender Reihenfolge mit ihren Mitschülern ihren Tanz ein.

Im Mittelpunkt steht die kreativ- gestalterische Auseinandersetzung mit der eigenen und fremden Bewegung im Einklang mit Musik und Rhythmus, ebenso wie das Einüben von zweckgebundenen tänzerischen Bewegungsformen.

 

Bewegungsfeld: Badminton

Federball spielen viele, gerade in den Sommermonaten in ihrer Freizeit, häufig im familiären Rahmen. Badminton ist jedoch nicht mit Federball gleich zu setzten, obwohl sich die Schlagtechniken oft ähneln.

Der inhaltliche Schwerpunkt wird es sein, zielführende und ökonomische Schlag- und Lauftechniken zu erlernen, um den Spielspaßfaktor, der meist mit den Federballerfahrungen mitgebracht wird, zu erhöhen.

Dabei ist es besonders wichtig, dass sich die Schüler/innen Regelkenntnisse im Einzel – und Doppelspiel praxisorientiert aneignen.

Gespielt wird im Unterricht in verschiedenen Turnierformen (z.B. Kaiserturnier, Pyramidenturnier) im Einzelspiel- und Doppelspiel. Wünschenswert ist die Organisation eines schulinternen Wettbewerbs durch die 10. Jahrgangsstufe.

 

Regelmäßige Erwärmungsinhalte:

Vermissen Sie an dieser Stelle Ihre Lieblingssportart?

Entgegen vieler Meinungen, können aus organisatorischen Gründen nicht alle Bewegungsfelder und Sportarten im Schulsport durchgeführt werden. Daher werden in den einzelnen Themenfeldern die Sportarten Fußball und Floorball und noch viele weitere Sportarten als Erwärmungsformen ausgeführt.

 

Sonstige sportliche Aktivitäten:

Wir streben die Teilnahme an schulischen Wettkämpfen (z.B.: „Jugend trainiert für Olympia“) und sonstigen Sportveranstaltungen an.

Des Weiteren wollen wir in den nächsten Jahren Sportfahrten (z.B.: Windsurffahrt, Skifahrt) organisieren.

Übersicht

Sekundarstufe I

Jahrgang 7-10: Sport ist Pflichtfach mit 3 Unterrichtsstunden pro Woche

Sekundarstufe II

Jahrgang 11 - 13: Sport muss auf grundlegendem Anforderungsniveau und kann als Zusatzprüfung (praktisch und mündlich) in die Abiturbewertung eingebracht werden. Des Weiteren kann Sport auch auf erhöhtem Niveau (5 Wochenstunden, davon 1 Std. Theorie) belegt werden.

Sonstiges

Am Ende des 7. Jahrganges werden alle Schüler an einer einwöchigen Schimmexkursion teilnehmen

Unterrichtende Lehrkräfte:

Frau Zobelt (Fachbereichsleitung)